Regenerative Implantate von BellaSeno läuten eine neue Ära in der Brustchirurgie ein

Das Medizintechnikunternehmen BellaSeno treibt die klinischen Studien am Menschen mit seinen firmeneigenen Brustimplantaten voran und bringt damit die regenerative Brustchirurgie der klinischen Anwendung näher

LEIPZIG, Deutschland, und SYDNEY, June 30, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Dreißig australische Frauen haben sich nun einer lebensverändernden rekonstruktiven Brustoperation unterzogen, bei der eine neue Technologie mit resorbierbaren Implantaten zum Einsatz kam, die speziell zur Regeneration von verlorenem Brustgewebe entwickelt wurde.

Nach erfolgreichen, weltweit ersten Sicherheitsstudien am Menschen mit seinen firmeneigenen Brustimplantaten führt BellaSeno – ein führendes Unternehmen im Bereich der regenerativen Medizintechnik – nun eine Zulassungsstudie durch, mit dem Ziel, diese Technologie Frauen auf der ganzen Welt zugänglich zu machen.

Patientinnen, die eine Wiederherstellung oder Vergrößerung des Brustvolumens, der Brustform oder beides anstreben, haben sich einem chirurgischen Eingriff unterzogen, bei dem resorbierbare Implantate aus 100 Prozent Polycaprolacton in medizinischer Qualität zum Einsatz kamen – einem Material, das seit Jahrzehnten sicher in resorbierbaren Nahtmaterialien verwendet wird.

Die Implantate werden in die Brust eingesetzt und mit dem eigenen Fett der Patientin bepflanzt; sie dienen als schützendes Gerüst für das Gewebewachstum und sorgen so über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren für eine schrittweise Wiederherstellung des Brustvolumens und der Brustform.

Das klinische Programm von BellaSeno wird von den international anerkannten Chirurgen und leitenden Forschern Professor Owen Ung und Professor Anand Deva geleitet, die beide in Australien ansässig sind.

„Ärzte, die bei diesen Patientinnen einige Jahre nach dem Einsetzen dieser Implantate MRT-Aufnahmen auswerten, würden sagen, dass sie lediglich normales Brustgewebe vor sich hätten“, erklärte Professor Deva.

Die erste klinische Studie am Menschen war eine Sicherheitsstudie („First-in-Human“), an der zwischen 2021 und 2023 19 Patientinnen teilnahmen; Professor Deva stellte die Zweijahresergebnisse letzten Monat auf der „Aesthetic MEET 2026“ in Boston vor.

Die Ergebnisse zeigten, dass in der Studienkohorte keine mit dem Implantat zusammenhängenden Komplikationen wie Kapselkontraktur, Infektion, Nekrose, Verkalkung, Ölzysten oder die Entfernung des Implantats auftraten.

Zudem zeigten sie eine hohe Zufriedenheit seitens der Patientinnen, eine durchschnittliche Erhaltung des Brustvolumens von 83 Prozent sowie weiches, sich natürlich anfühlendes Gewebe.

Neue Studien laufen derzeit

Die laufende entscheidende klinische Studie von BellaSeno wurde im Januar 2026 in Australien gestartet. Bislang haben sich im Rahmen der aktuellen Studie 11 Patientinnen einer Implantat-Operation unterzogen; Dutzende weitere sind in die Studie aufgenommen worden.

„Derzeit gibt es 30 Frauen auf der ganzen Welt, die im Rahmen beider Studien eine Brustimplantat-Operation erhalten haben. Wir gehen davon aus, dass sich diese Zahl bis Ende August mehr als verdoppeln wird, da noch viele weitere Patientinnen für eine Operation vorgesehen sind.

Bis zum Abschluss dieser Studie werden wir eine solide wissenschaftliche Evidenzbasis geschaffen haben, die sich auf Wirksamkeit, Sicherheit und die langfristigen Behandlungsergebnisse der Patientinnen konzentriert“, so Prof. Deva.

„Es handelt sich zweifellos um den bedeutendsten Fortschritt, den wir seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der Brustchirurgie erlebt haben. Wir sind nun in das Zeitalter der medizinischen Regeneration eingetreten.“

Von der Evidenzbasis zur klinischen Umsetzung

Dr. Mohit P. Chhaya, Co-Founder und Chief Executive Officer von BellaSeno, erklärte, der Schwerpunkt des Unternehmens habe stets auf der Erarbeitung wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse gelegen.

„Als BellaSeno gegründet wurde, bestand das Ziel nicht lediglich darin, ein Produkt zu entwickeln, sondern dazu beizutragen, einen neuen regenerativen Ansatz zur Wiederherstellung von Weichgewebe voranzubringen“, so Dr. Chhaya.

„Die bisher erzielten Fortschritte sind das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Ingenieuren, Chirurgen und Patientinnen, die alle die gemeinsame Überzeugung teilen, dass die Gesundheitsversorgung der Zukunft zunehmend auf Technologien setzen wird, die darauf abzielen, die körpereigenen Regenerationskräfte zu aktivieren.

Wir prüfen nun jedoch den Weg von der klinischen Erprobung hin zur künftigen Markteinführung und einem breiteren klinischen Zugang.

Die regenerative Weichteilchirurgie ist längst keine futuristische Idee mehr. Dutzende Patientinnen haben sich diesen Eingriffen unterzogen, und viele weitere werden dies im Rahmen klinischer Studien am Menschen tun, die derzeit in Operationssälen stattfinden.“

Weitere Informationen zur klinischen Studie zu Brustimplantaten finden Sie unter: bellaseno.com/breast-scaffold

Über BellaSeno

Die BellaSeno GmbH ist ein Unternehmen im Bereich der regenerativen Medizin, das sich in der klinischen Entwicklungsphase befindet und resorbierbare Implantattechnologien der nächsten Generation für Anwendungen im Weichgewebe und im Strukturgewebe entwickelt. Die firmeneigene Plattform des Unternehmens kombiniert bewährte Biomaterialien, additive Fertigung mit hohem Durchsatz und ein fortschrittliches, firmeneigenes Implantatdesign, um die körpereigene Gewebebildung im Laufe der Zeit zu unterstützen. BellaSeno hat seinen Hauptsitz in Leipzig, Deutschland, und betreibt klinische und Entwicklungsaktivitäten in Europa und Australien.

Medienkontakte:

Ash Moore – ash.moore@bespokenagency.com.au
Sarah Morgan – sarah.morgan@bespokenagency.com.au

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